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Zum Autor
Hans-Dieter Kübler (* 1947) lehrt Medien-, Sozial-, und Kulturwissenschaften an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Außerdem arbeitet er als Privatdozent an der Wilhelms-Universität Münster. Kübler ist Vorsitzender des Instituts für Medien- und Kommunikationsforschung e.V. (IMKO) und war Gründungsmitglied der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Veröffentlichungen: "Medien für Kinder. Von der Literatur zum Internet-Portal" (2002), "Mediale Kommunikation" (2000), "Wenn die Kleinen fernsehen" (1998).
Zum Inhalt
Hans Dieter Kübler betrachtet in diesem Beitrag drei verschiedene Kontexte, in denen das Thema "Ältere Menschen und Medien" derzeit diskutiert wird. Senioren werden einerseits "gray consumers", als kaufkräftige Zielgruppe entdeckt, jedoch handelt es sich dabei um einen Markt ausschließlich für junge dynamische und materiell gut gestellte Ältere. Gleiches gilt für die Präsenz älterer Menschen in den Medien. Die "wirklich Alten" tauchen im Fernsehen gar nicht auf, oder es werden Stereotypen vom alten Exzentriker bis zur biederen Großmutter bedient. Die größten Partizipationsmöglichkeiten scheint dagegen das Internet zu versprechen, da die Interaktivität dieses Mediums soziale Isolation aufbrechen und eine aktive Teilnahme am öffentlichen Leben erlauben könnte. Tatsächlich werden die neuen Medien aber immer noch nur von einem Bruchteil der Senioren genutzt. An oberster Stelle steht für die Mehrzahl von ihnen immer noch der Fernseher.
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