Veröffentlicht: 23.11.17

Masterplan Digitalisierung und demographischer Wandel

Stiftung Digitale Chancen

Digitalisierung wird eines der prägenden Themen der nächsten Legislaturperiode sein. Bereits jetzt bestimmt die Entwicklung zunehmender digital realisierter Prozesse nicht nur wirtschaftliches und politisches Handeln, sondern hat auch gravierenden Einfluss auf den Lebensalltag der Bevölkerung. Digitale Kompetenzen gelten als Schlüssel der zukünftigen Teilhabe. Die angekündigten Förderprogramme konzentrieren sich bisher allerdings auf die schulische und berufliche Bildung. Für ältere Menschen, insbesondere über 70 Jahre, die noch kaum Anteil an dieser Entwicklung haben und der Digitalisierung skeptisch gegenüber stehen, gibt es bisher keine vergleichbaren Maßnahmen.

Die Stiftung Digitale Chancen hat auf der Basis eigener Studien und Projekterfahrungen unter Hinzuziehung statistischer Erhebungen zur Nutzung digitaler Medien in der Bevölkerung einen Masterplan Digitalisierung und Demographischer Wandel für die kommenden vier Jahre erarbeitet. Das Dokument zeigt den politischen Handlungsbedarf für die Belange der Generation 70+ vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung auf und entwirft ein Programm an konkreten Maßnahmen für eine responsive Digitalisierungspolitik. Responsiv, weil die Politik Antworten geben muss, die der Heterogenität der sozio-ökonomischen Verhältnisse sowie dem jeweiligen Bildungshintergrund und den Lernmöglichkeiten in den verschiedenen Gruppen älterer Menschen Rechnung tragen, damit die versprochene Teilhabe gelingt.

Der Masterplan wird ausführlich begründet in dem Buch von Herbert Kubicek und Barbara Lippa „Nutzung und Nutzen des Internet im Alter“, das Anfang Dezember 2017 im Vistas-Verlag erscheint.

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TabletPCs für Seniorinnen und Senioren

Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren

Ziel des Projekts ist die Integration insbesondere der älteren Menschen ab 65 Jahren in die heutige digitale Gesellschaft. Mit Hilfe von Tablet PCs soll diese Zielgruppe die Benutzerfreundlichkeit von mobilen Endgeräten erleben und die Vielfalt an Möglichkeiten des Internets kennen lernen. Durch die Unterstützung der Mitarbeitenden vor Ort und den dauerhaften Verbleib von ein bis zwei Geräten kann sichergestellt werden, dass Seniorinnen und Senioren in teilnehmenden Einrichtungen weiterhin die Möglichkeit haben, die Geräte zu nutzen.


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