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Berliner Erklärung: Initiative von für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft

Der Deutsche LandFrauenverband hat sich der Forderung eines breiten Bündnisses für die gleichberechtigte Mitwirkung von Frauen an den Entscheidungsprozessen in den Führungs- und Kontrollgremien der Wirtschaft angeschlossen. Abgeordnete aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien und die Vertreterinnen sechs großer Frauenverbände fordern die tatsächliche Durchsetzung der im Grundgesetz garantierten Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Beseitigung bestehender Nachteile für weibliche Karrieren. Eine verbindliche und sanktionsbewehrte Mindestquote von zunächst mindestens 30 Prozent für die Aufsichtsräte der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen soll dazu der erste Schritt sein.

Mit der "Berliner Erklärung" haben sich erstmals Frauen aller Fraktionen des Deutschen Bundestages gemeinsam zur Frage gesetzlicher Vorgaben mit dem Ziel der Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen der Wirtschaft positioniert und gemeinsame Forderungen aufgestellt. Die Verbände würdigen diese gemeinsame Anstrengung der Abgeordneten, insbesondere angesichts der divergierenden Auffassungen zum Thema innerhalb und zwischen den Parteien. Die Verbände begrüßen ausdrücklich, dass eine gemeinsame Position zu dieser wichtigen und grundsätzlichen gesellschaftlichen Frage formuliert werden konnte, die mit einer konkreten Forderung nach gesetzlichen Maßnahmen verbunden ist.

Die Berliner Erklärung bildet den Grundstein für ein breites gesellschaftliches Bündnis, um endlich effektive Maßnahmen zur Umsetzung der Gleichberechtigung in den Unternehmen auf den Weg zu bringen. Prominente Frauen aus dem gesamten Spektrum von Politik, Verbänden, Wirtschaft und Gesellschaft haben die Erklärung bereits unterschrieben.

Unterschriften werden bis zum 1. Juni 2012 online unter www.berlinererklaerung.de gesammelt. Es stehen zudem auch Unterschriftslisten zur Verfügung, die bei Veranstaltungen und Zusammenkünften ausgelegt werden und an Interessierte weitergegeben werden können. Die Listen stehen zum Download als pdf zur Verfügung. Bitte schicken Sie die Listen an die angegebene Adresse (MdB Dagmar Ziegler, Platz der Republik 1, 11011 Berlin; Fax: 030/227-76556).

Die Initiatorinnen sind: Business and Professional Women (BPW), Deutscher Juristinnenbund (djb), Deutscher LandFrauenverband, European Women‘s Management Development (EWMD), Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR), Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) und weibliche Abgeordnete aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien

Quelle:
Pressemitteilung Deutscher LandFrauenverband
Datum:
14.3.12
WWW-Link:
http://www.berlinererklaerung.de

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