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Dritte Amtsperiode der KJM: Schneider einstimmig als Vorsitzender bestätigt


Andreas Fischer, Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (stellv. Vors. der KJM), Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (Vorsitzender der KJM), Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (stellv. Vors. der KJM) (v.l.n.r.)

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat Siegfried Schneider, den Präsidenten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), einstimmig als Vorsitzenden wiedergewählt. Auch die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Andreas Fischer, Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Vorsitzenden sind für die dritte Amtsperiode der KJM gewählt, die am 31. März 2017 endet.

Anlässlich seiner Wiederwahl betonte Schneider die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die KJM in Zeiten von Konvergenz und Globalisierung der Medien steht: "Das zentrale Thema ist und bleibt der Jugendschutz im Internet und in den mobilen Medien, die Jugendliche besonders gern nutzen." Dass die KJM hier auf einem guten Weg sei, habe die Anerkennung von zwei Jugendschutzprogrammen im Februar dieses Jahres gezeigt. "Ein erster wichtiger Schritt, dem weitere Schritte folgen müssen, um sicherzustellen, dass Heranwachsende die Chancen der Medien nutzen und vor ihren Risiken geschützt werden können." Die KJM habe in der Vergangenheit bereits viel für den Jugendschutz in Deutschland erreicht und damit nicht zuletzt bewiesen, wie gut das erfolgreiche Modell der regulierten Selbstregulierung, das auf die Eigenverantwortung der Anbieter und auf die nachgehende Kontrolle durch die KJM setzt, funktioniere. Schneider: "Ich bin davon überzeugt, dass die KJM den Jugendmedienschutz auch in ihrer dritten Amtsperiode positiv und modern weiterentwickeln wird. Ganz wichtig ist uns dabei der Diskurs mit der Gesellschaft, deren Werte letztlich die Leitplanken des Jugendmedienschutzes bilden."

Die Obersten Landesjugendbehörden benannten für die dritte Amtsperiode der KJM einige Mitglieder neu: Sebastian Gutknecht von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V., bisher stellvertretendes Mitglied der KJM, wird nun als reguläres Mitglied entsandt. Sein neuer Stellvertreter ist Jan Lieven, ebenfalls von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V.. Auch Prof. Dr. Petra Grimm von der Hochschule der Medien in Stuttgart ist neu als stellvertretendes Mitglied. Außerdem wurde Renate Pepper, Direktorin der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK), einstimmig von den Landesmedienanstalten als neues Mitglied in die KJM berufen. Die KJM ist ein Organ aus zwölf Sachverständigen, die jeweils einen Stellvertreter haben.

Über die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert. Sie nimmt gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die Aufsicht über Rundfunk und Telemedien (Internet) wahr. Mitglieder sind sechs Direktoren der Landesmedienanstalten, vier von den Ländern und zwei vom Bund benannte Sachverständige.

Quelle:
Pressemitteilung Kommission für Jugendmedienschutz
Datum:
19.4.12
WWW-Link:
http://www.kjm-online.de
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Themenbereiche:
Jugendschutz


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