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Stiftung Digitale Chancen - Pressematerialien

BIENE-Preisverleihung 2010: Sonderpreis für Zignoo

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Mitschrift:

Off-Text:
Das Internet ist Teil unseres Alltags – ob zu Hause, im Büro oder unterwegs.
Was wenige wissen: Menschen mit Behinderungen nutzen das Internet ganz besonders häufig.
Aber viele Webseiten sind für sie nicht zugänglich. Sie sind nicht barrierefrei.
Um das zu ändern, veranstalten die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen seit 2003 den BIENE-Wettbewerb und zeichnen die besten barrierefreien Webseiten aus.
Am 10. Dezember war es wieder so weit.

Moderatorin:
Schönen guten Abend!

Moderator:
Guten Abend!

Moderatorin:
Ich begrüße Sie ganz herzlich im Namen der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen zum BIENE Wettbewerb 2010 hier in Berlin im wunderschönen Café Moskau – das letzte seiner Art.

Moderator:
Und ich sag einfach nur „Herzlich Willkommen“, um es kurz zu machen, denn wir haben volles Programm heute.

Martin Georgi:
Wir möchten uns mit diesem Wettbewerb, der BIENE, in der virtuellen Welt genauso dafür einsetzen dass Barrieren abgebaut werden wie das in der Offline-Welt der Fall ist.
Zum Beispiel, wenn es um Hindernisse bei Häusern geht, dann setzen wir uns auch dafür ein, dass diese abgebaut werden.
Also, für uns ist das Internet eine ideale Plattform, um Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen, auf Augenhöhe, wenn sie nicht durch Barrieren behindert werden.

Off-Text:
Die Festrede hielt der österreichische Autor Peter Glaser. Wie das gesamte Programm wurde sie simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Mehr als 200 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr beworben.
Insgesamt vergab die Jury 6 BIENEN in Gold, 8 in Silber, 6 in Bronze und einen Sonderpreis.
Vor der Preisverleihung wurden die Angebote gründlich geprüft.

Ralph Raule:
Das Entscheidende war, als Web 2.0 in aller Munde war, vor 3-4 Jahren, da hat uns jemand gefragt: Wie können eigentlich Gehörlose im Web 2.0 teilnehmen, weil Web 2.0 kennzeichnet im Prinzip das Mitmachen, das Interagieren, das Dabeisein. Aber im Prinzip auch die Auszeichnung, dass man im Prinzip schreibt.
Und unsere Überlegung war einfach: Gehörlose und Schreiben, das ist nicht so der große Hit, ihre Sprache ist Gebärdensprache. Und da haben wir überlegt: Wie kann man eigentlich Web 2.0 komplett so umsetzen für Gehörlose dass sie auch teilhaben an Web 2.0, aber in ihrer Sprache bleiben, in der Gebärdensprache, und visuelle Elemente einsetzen.

Off-Text:
Knapp 350 Gäste waren zur Preisverleihung gekommen. Sie feierten die Gewinner bis spät in die Nacht und tauschten Tipps und Tricks, um beim nächsten Mal vielleicht selbst eine BIENE mit nach Hause nehmen zu können.






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