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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Initiative "SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen" ins Leben gerufen und aktuell in diesem Rahmen ein neues Projekt zum Schutz der persönlichen Daten von Kindern im Netz gestartet. Insbesondere soll dadurch der Blick für die Offenlegung persönlicher Daten geschärft werden: Laut der Initiative sind Daten in unserer heutigen Zeit wie ein Schlüssel zur eigenen Wohnung. Kinder sind zwar einerseits gerne im Internet, lernen aber gerade erst die Welt mit ihren möglichen Gefahren kennen. Daher müssen sie sensibel mit dem Aspekt der Datensicherheit konfrontiert werden.
Das Projekt "SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen" bietet den erwachsenen Nutzern auf der Webseite Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Auseinandersetzung mit eigenen Unsicherheiten und zur Unterstützung im Umgang mit Minderjährigen im Netz. Inhaltlich wird über aktuelle Phänomene wie Cyber-Bullying, Soziale Netzwerke, Mobbing oder Betrügereien aufgeklärt. Zudem erhalten Eltern Tipps zu ungefährlichen Kinderangeboten im Internet oder sie erfahren, wie eine sichere E-Mailadresse für Kinder eingerichtet werden kann. Ein Glossar klärt außerdem begriffliche Unklarheiten, denn häufig ist für Neueinsteiger nicht ersichtlich, was sich beispielsweise hinter dem Trend "Grooming" (Annäherungsversuche Im Internet) oder der Abkürzung "Pics" (Fotos im Internet) verbirgt.
Auf der Webseite wird auch ein Elternforum angeboten, dort haben Eltern die Möglichkeit, sich über offene Fragen oder eigene Erfahrungen auszutauschen. Als zusätzliches Begleitangebot kann können auch ein Flyer, der Anregungen zum Schutz von Kindern gibt sowie ein Ratgeber, der über den Umgang mit persönlichen Daten in einer Öffentlichkeit wie dem Internet aufklärt, heruntergeladen werden. Der Ratgeber macht deutlich, dass Aufklärung bei den Kindern schon so früh wie möglich beginnen sollte: Bereits sechsjährige Kinder nutzen das Internet als Spielplatz und geben dort Auskunft über ihre Hobbys oder zeigen Fotos von sich selber. Doch was einmal im World Wide Web veröffentlicht wurde, das bleibt erhalten. Gerade Kinder machen sich dadurch verletzbar, sie sollten in jeder Hinsicht geschützt werden.