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Das Internet etabliert sich neben Zeitung, TV und Radio immer stärker als vierte Quelle für aktuelle Nachrichten.
Die Forschungsgruppe Wahlen (FGW) hat Daten zur Internetnutzung und zum Internetzugang für das 4. Quartal 2006 ermittelt. Der Bericht der FGW stellt besonders den zunehmenden Online-Kauf rezeptfreier Medikamente heraus.
Der Siegeszug des breitbandigen Internets verändert die deutsche Wirtschaft: Der Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation wird bis 2015 um zwei Drittel auf dann 223 Milliarden Euro wachsen. Gleichzeitig entsteht ein intensiver Konvergenz-Wettbewerb zwischen Branchen, die historisch getrennt waren. Parallel dazu verändert sich das gesellschaftliche Leben der Deutschen zunehmend durch Online-Anwendungen, bei denen die Interaktion der Nutzer untereinander deutlich zunimmt. Im internationalen Wettbewerb läuft Deutschland Gefahr, bei innovativen Entwicklungen auf Basis der breitbandigen Gesellschaft den Anschluss an die USA und Asien zu verlieren. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie "Deutschland Online 4", die in Berlin vorgestellt wurde.
Die Ergebnisse der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen zeigen, dass die Anzahl der Internetzugänge der deutschen Erwachsenen sich im Vergleich zum vorherigen Quartal nicht verändert haben. Die Forschungsgruppe ermittelte in repräsentativen telefonischen Befragungen mit insgesamt 3.816 Deutschen ab 18 Jahren, dass 65 Prozent der Deutschen über eine Zugang zum Internet verfügten. Der Artikel weist weitere Ergebnisse zur Internetnutzung aus, z.B. zum Thema Online-Reisebuchungen. Die Befragungen wurden zwischen dem 24.01. und 09.03.2006 durchgeführt.
Die aktuellen Internetstrukturdaten der Forschungsgruppe Wahlen basieren auf einer telefonischen Befragung von 3.826 Deutschen ab 18 Jahren zwischen dem 19.07. und 8.9.2005. Sie erheben aktuelle Daten zu Internetzugängen, Nutzungszeiten, und spezifizieren die Nutzung nach weiteren demographischen Unterscheidungskriterien. Interessantes Detail: 34% der 18- bis 24-Jährigen sind über 10 Stunden pro Woche online, bei den 30- bis 39-jährigen sind es nur noch 19 Prozent. Bei den über 60-Jährigen sind es noch 8 Prozent, die mehr als 10 Stunden pro Woche online sind. Der Grund der Online-Zeiten (privat oder beruflich) wird allerdings nicht spezifiziert.
Die Internet-Strukturdaten für das II. Quartal der Forschungsgruppe Wahlen geben Aufschluss über die Verbreitung von Internetzugängen in der deutschen Bevölkerung, die Nutzung des Internet zur Jobsuche, sowie Daten zu weiteren demographisch wichtigen Größen.