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Die Europäische Kommission hat aktuelle Informationen zu den Leistung der EU und ihrer Mitgliedstaaten bei der Verwirklichung der vereinbarten Ziele der Digitalen Agenda veröffentlicht: 48 Prozent der benachteiligten Gruppen wie Personen mit geringerer Bildung oder ältere Menschen nutzen das Internet.
Die Europäische Kommission hat nach den EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau die Verwendung öffentlicher Mittel von mehr als 1,8 Milliarden Euro für die Breitbandentwicklung genehmigt, um den wirtschaftlichen Aufschwung, ein integratives Wachstum und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der EU zu fördern.
Wirtschaftsminister Dieter Posch betonte beim . Hessischen Breitbandgipfel, dass das Land Hessen auch zukünftig seine Moderatorenrolle beim flächendeckenden Breitbandausbau fördern sowie zur Zusammenarbeit aller Akteure beitragen wolle. Ein Schritt für den flächendeckenden Breitbandausbau in Hessen ist das Projekt "Breitband in Hessen".
Die Breitbandspezialisten der KONEXT GmbH - unterstützen die ersten Regionen in Deutschland bei der Versorgung der "weißen Flecken" mit schnellen Internetverbindungen. Nach dem erfolgreichen BMWi-Pilotprojekt in Helmste (Niedersachsen) beraten die Infrastrukturexperten z. Zt. die Landkreise Eichsfeld und Nordhausen in Thüringen, Höxter in Nordrhein-Westfalen sowie Wolfenbüttel in Niedersachsen.
Bei schnellen Breitband-Zugängen liegt Deutschland derzeit nur knapp über europäischem Schnitt. 75 Prozent aller deutschen Haushalte hatten Anfang 2009 einen Webzugang zu Hause, das bedeutete Rang 5 im EU-Vergleich. Doch nur 55 Prozent konnten das schnelle Internet nutzen, das ist Rang 9 in der EU. In Dänemark, Schweden und den Niederlanden hatten demgegenüber fast drei von vier Haushalten einen schnellen Zugang. Dies gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) am 4. Mai 2009 bekannt.
Anfang Dezember kamen über 1.200 Delegierte aus aller Welt in Hyderabad im Rahmen des Internet Governance Forum zusammen, um neben Fragen der Regulierung des Internet und Sicherheitsaspekten auch die Überwindung der Digitalen Spaltung zu erörtern. Das Vorhandensein und die Funktionsfähigkeit des Internet wird vielfach selbst in sich entwickelnden Ländern als eine Selbstverständlichkeit betrachtet, obwohl hinsichtlich Zugang und Medienkompetenz deutliche Unterschiede innerhalb der Länder und im Vergleich der Länder miteinander bestehen. Je selbstverständlicher Informationen über das Internet verbreitet werden, umso gravierender sind die Auswirkungen der nach wie vor bestehenden Digitalen Spaltung für die davon betroffenen Bevölkerungsgruppen.