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Laut (N)ONLINER Atlas 2011 ist der Onliner-Anteil in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent gestiegen und der Anteil der Offliner ist um 2,3 Prozentpunkte auf 21,9 Prozent gesunken. Gleichzeitig wollen mit nur 3,3 Prozent Nutzungsplanern 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr in den nächsten zwölf Monaten das Internet neu für sich entdecken. Aktuell sind immer noch knapp 18 Millionen Menschen über 14 Jahren in Deutschland nicht online.
Das Training fand Mitte Mai 2011 mit Teilnehmerinnen des Kath. Deutschen Frauenbunds - Landesverband Bayern (KDFB) statt und wurde vom Trainer Oliver Wick durchgeführt. Der KDFB vertritt bundesweit über 200.000 Frauen und 2011 feiert der bayerische Landesverband sein 100 jähriges Jubiläum. Anlässlich dessen sowie zwecks Verjüngung der Mitgliedschaft sind die Mitarbeiterinnen und der Vorstand daran interessiert, auch im Web stärker auf sich aufmerksam zu machen bzw. aktiv zu werden. Die Teilnehmerinnen des Trainings hatten daher recht unterschiedliche Erfahrungen: während die Mitarbeiterinnen bzw. Referentinnen durch die Bank beinahe täglich online sind, haben die ehrenamtlichen Vorstände bisher nur wenig Online-Kenntnisse mitgebracht.
Das Training fand Mitte Juni in den Räumlichkeiten des privaten Frauenvereins Paulines Töchter e.V. statt und wurde vom Trainer Dominik Schwarz durchgeführt. Paulines Töchter e.V. ist einer der ehemaligen Gewinner des Wettbewerbs Wege ins Netz' und organisiert zahlreiche Aktivitäten On- und Offline. In einem der laufenden Projekte schulen die Mädchen (ca. 12 bis 14 Jahre alt) erwachsene Frauen im Umgang mit dem Internet. Vor allem (jedoch nicht nur) Frauen im Renteneintrittsalter nehmen dieses Angebot rege an.
Mehr Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen ist die Idee der neuen Bundesinitiative "Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft", einem Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), das gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) entwickelt wurde. In Deutschland sind Frauen noch immer seltener berufstätig als Männer. Sie verdienen im Schnitt auch weniger und sind seltener in Führungspositionen.
Nach sechs erfolgreichen und die LandFrauenarbeit inspirierenden Jahren wurde das Projekt "IT-LandFrauen" Ende 2007 zum endgültigen Abschluss gebracht. Damit endete die finanzielle Förderung der Projektarbeit durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds. Das mit dem Projekt verbundene Ziel, moderne Medien und das Internet in den Alltag von LandFrauen zu integrieren, bleibt aber weiterhin ein wichtiges Thema im Verband.