Veröffentlicht am: 04.12.12

Nutzerbeteiligung im Projekt Cloud4all

Im Rahmen des Projekts Cloud4all (http://www.cloud4all.info) wird über seine gesamte Dauer ein anwenderzentrierter Designansatz verfolgt. Interessierte Personen und die möglichen Nutzerinnen und Nutzer des Systems können ihre Ideen in die Entwicklung des Produktes mit einbringen. Kernpunkt des anwenderzentrierten Ansatzes ist, dass er den Entwicklern und Technikern dabei hilft, sicherzustellen, dass wichtigen Designaspekte in einer am Nutzer orientierten Art und Weise entworfen werden und die Nutzerinnen und Nutzer so den bestimmenden Faktor des Projektes bilden. Der anwenderzentrierte Ansatz lenkt dabei die Aufmerksamkeit der Entwickler auf die relevanten Fragen, um das Produkt erfolgreich werden zu lassen, wobei die Wünsche und Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer stets mitberücksichtigt werden. Indem wir diesen Ansatz nutzen, streben wir an, fehlenden Input der Nutzer, unvollständige Anforderungen und Funktionen sowie eine fehlende Anpassung an sich wandelnde Bedürfnisse zu vermeiden. Die Beteiligung der Nutzer geschieht auf vielfältige Weise, hauptsächlich jedoch durch Rücksprache und Tests. Während des Beratungsprozesses fungierten die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer auch als Experten bei der Sammlung von Informationen. In Bezug auf die Technologie, die wir entwickeln, können sie überaus wichtige Informationen über ihre Bedürfnisse und Vorlieben bereitstellen.

Linz und Berlin

Innerhalb der ersten Phase der Erhebung von Benutzerbedürfnissen konnten wir 32 Nutzerinnen und Nutzer und 17 Expertinnen und Experten einbeziehen. Während des ersten europäischen Nutzerforums des Projekts, welches am 1. Juli 2012 in Linz, Österreich, stattfand, hatten wir die Möglichkeit, die Meinung der Menschen zum Projekt zu erfahren. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Versuch unternommen, geeignete Partner, Organisationen und Strategien zu ermitteln, um zukünftige Nutzer für die Beteiligung am Projekt, mit seinem benutzerzentrierte Designparadigma, zu gewinnen. Eine weitere Gelegenheit, um die Meinung von Menschen mit Behinderung zu erfahren, bot sich bei einem Treffen in Berlin, welches am 30. August 2012 stattfand. Die Teilnehmer waren begeistert von dem Projekt und versorgten uns mit tollen Ideen und gutem Feedback zum Konzept des Projekts.

Erste Tests starten im Februar

Im kommenden Jahr beginnen wir die Testphase der ersten Prototypen, die im ersten Jahr des Projekts entwickelt wurden. Die Tests werden in drei europäischen Ländern durchgeführt: Deutschland, Griechenland und Spanien. Sobald die ersten technischen Tests erfolgreich durchgeführt wurden, werden wir unsere Entwicklungen beurteilen können. Um die von uns entwickelten Produkte zu testen, werden wir sowohl mit Organisationen für Menschen mit Behinderung als auch mit einzelnen Nutzerinnen und Nutzern zusammenarbeiten. Sofern Sie Interesse an der Teilnahme haben, kontaktieren Sie uns unter: upeter@digitale-chancen.de



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